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Der lateinische
Leitsatz "Hic Terminus Haeret", der über dem Eingang des
"Giardino" zu lesen ist, bedeutet "Hier haftet das Ende",
wobei "termius" besser übersetzt wird mit Grenze oder Übergang,
denn ganz sicher dachte Daniel Spoerri bei der Einrichtung des Skulpturenparks
nicht daran, seinem künstlerischen Schaffen ein Ende zu setzen. Seine
Faszination für das manieristische Motto wurde wohl eher von dem
Verb "haeret", "adhaerere", ausgelöst, das an
die Adhäsionskraft von Haftkleber erinnert.
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Die Stiftung "Il Giardino di Daniel Spoerri - Hic Terminus Haeret"
wurde 1997 ins Leben gerufen. Die Adhaesionskraft, die von ihr ausgeht
ist offensichtlich, denn inzwischen sind fast vierzig Künstler dem
"Giardino" verbunden. Sie alle schenkten der Stiftung eines
oder sogar mehrere ihrer Werke. Zusammen mit Daniel Spoerris Bronzen sind
nunmehr 79 Installationen im "Giardino" zu besichtigen. Will
man bei einem Spaziergang über das 16 ha große Gelände
alle Stationen sehen, benötigt man gut drei Stunden.
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Neben Erhalt und Pflege des Skulpturenparks und seiner Öffnung für
ein breites Publikum hat sich die Stiftung noch weitere Ziele gesetzt.
Sie versteht sich als Bildungseinrichtung, die beispielsweise zum Zwecke
kunsthistorischer Forschung (eine umfassende Bibliothek ist vorhanden),
zur Abhaltung wissenschaftlicher Symposien u.ä. zu nutzen ist. In
diesem Zusammenhang ist auch die Anwesenheit von Stipendiaten erwünscht,
die nicht notwendig aus dem Bereich der Bildenden Kunst kommen müssen.
Bisher beherbergte die Stiftung 10 privat oder durch andere Stiftungen
geförderte Stipendiaten für einen 2-3monatigen Arbeitsaufenthalt.
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